„…Leticia Gómez-Tagle spielt mit großem Ernst und Hingabe an die Musik. Virtuosität ist für sie lediglich Mittel zum Zweck und nicht Vehikel zur Selbstdarstellung.“

(Deutschland, Grenzach-Wyhlen)

 

Die mexikanische Pianistin hat sich einen Namen unter den heutigen Pianisten in Europa gemacht. Ihren CDs „Zwei Kontinente“ (Urtext, Mexico) und Dance Passion (ARS-Produktionen) sind bezeichnend für ihre Interpretationen der europäischen Klavierliteratur und der lateinamerikanischen: sie weiß sich als Vermittlerin zweier Kulturen und Mentalitäten.

Mit ihrer letzten CD “Poems and Pictures“ erreicht sie sehr gute Kritik in den internationalen Medien. Sie ist die erste mexikanische Pianistin, die diese Werke (Gaspard de la Nuit und Bilder einer Ausstellung) in einem Label aufgenommen hat.

Ihre Lehrer in Mexiko waren der mexikanische Pianist Manuel Delaflor und Prof. Angel Esteva Loyola in Musiklehre. Anregungen für Ihre Interpretation hat sie auch von Prof. Carlos Rivera in Wien und auch von Meisterkursen bei Orlando Otey, Jörg Demus, Paul Badura-Skoda und Gyorgy Sándor bekommen.
Sie war Preisträgerin verschiedener Jugend-Klavierwettbewerbe in Mexiko (mexikanischer Rundfunk, Televisa, Universität von Puebla).
Später gewann sie den 1. Preis des Nationalwettbewerbs Sala Chopin und somit war sie Stipendiatin vom Österreichischen Bundesministerium. Sie studierte Klavierkonzertfach und IGP beim Prof. Michael Krist an der Musikunversität in Wien.

Sie ist auch als Solistin mit verschiedenen Orchestern in Mexiko und Österreich unter der Leitung von Jesús Medina, Guadalupe Flores, Benjamín J. Echenique und Ingo Ingensand aufgetreten.

Ihre Teilnahme am Internationalen Chopin Klavierwettbewerb in Warschau trug zu ausgedehnter Konzerttätigkeit bei. Seitdem konzertiert sie regelmäßig bei verschiedenen Festivals in Europa, Mexico, USA, Canada und Kleinasien.

Ein wichtiger Teil ihre musikalische Tätigkeit ist die Pädagogik. Sie hat verschiedene Meisterkurse gehalten für Klavierstudenten in Spanien (Mallorca und Córdoba), in Mexico in der Staatliche Musikuniversität CENART und in Lebanon gehalten.

Seit 1999 Lehrtätigkeit an der Musikschule der Stadt Linz.

Ihre Transkription für Klavier vom Danzón n. 2 von A. Márquez – korrigiert vom Komponisten selbst – wurde mit großen Erfolg vom Publikum aufgenommen und wurde von Peermusic verlegt.

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